Coaching - der Einstieg

23.01.2018

Wer mit dem Gedanken spielt, einen Coach aufzusuchen oder diesen zu sich zu bitten, hat festgestellt, dass er oder sie bei manchen Lebensfragen Hilfestellung oder zumindest einen anderen Blick darauf benötigt. Viele kommen mit beruflichen Anliegen, z. B. Entscheidungen, die anstehen, aber auch private Kümmernisse und Sorgen eignen sich hervorragend als Einstieg in den Coachingprozess.


Aus professioneller Sicht sollte man bei Interesse immer drei unterschiedliche Coaches zu einem ersten Gespräch treffen, um erst dann zu entscheiden, mit wem man zusammenarbeiten möchte.


Die Entscheidung trifft dann Ihr Unterbewusstsein, Ihr „Bauch“ ‑ und das ist auch gut so.


Denn selbst der noch so beliebteste Vertreter seiner Zunft kann eine falsche Wahl sein, wenn man sich nicht ab dem ersten Moment wohl und sicher mit ihm fühlt. Dieses Wohlgefühl und Vertrauen, das man von Anfang an spüren sollte, muss das ausschlaggebende Argument für die Entscheidung sein, alles andere zählt nicht.


Wenn die Entscheidung dann gefallen ist, das Gespräch beginnt, dann ist es meistens zunächst die größte Angst des Coachees, nicht zu wissen, wie er anfangen soll. Bei dem Riesenwust an Gedanken, bei dem Gefühls-Wirrwarr ist das auch kein Wunder. Ich lächle dann nur, schaue den Menschen, der mir da gegenübersitzt, an und warte ein wenig.


Nach der ersten Stunde gibt es dann oft große Verwunderung darüber, dass es so kinderleicht war anzufangen, einfach loszureden.


Der Coach ist idealerweise wie eine Leinwand, auf die der Klient einfach alles projizieren kann, jede Irritation und jedes Fehlverhalten, alles. Denn es gibt nur eine Wahrheit, und zwar die des Klienten. Und es gibt keine Urteile, keine Bewertungen, keine Scham und keine Schuld. Alles darf gesagt werden, alles darf in dem Moment sein und alles ist gut. Wenn diese Übereinstimmung herrscht, dann kann das Coaching gelingen.


Wie der Coach dann weiterarbeitet, das erzähle ich im 2. Teil – einfach dranbleiben …


Autorin: Anke von Skerst



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