Hongkong – eine funktionierende Perle mit eigenwilliger Identität

25.04.2018

Erste Reiseeindrücke – alles ist einfach


Eine Reise um die halbe Welt gestaltet sich einfacher als die Fahrt von Unterhaching zum Münchner Hauptbahnhof an manchen Tagen. Ohne Visum, Impfungen und andere lästige Vorbereitungen kann man sich auf den Weg machen zu der Perle im Chinesischen Meer. Nach einer Flugzeit von rund 11 h (dass Putin hin und wieder mit den Säbeln rasselt, ist nicht verwunderlich, wenn man sehen kann, wie groß Russland ist), landet man zunächst völlig unspektakulär auf dem neu aufgeschütteten Flughafen nahe der Insel Lantau. Noch spürt man nichts von der exotisch asiatischen Welt, die sich ganz in der Nähe auftut. Der Flughafen ist international, sowohl in chinesischer als auch in englischer Sprache ausgeschildert.


Sehr schnell findet man sich auch als ortsunkundiger Tourist zurecht und kann gleich im Ankunftsterminal die lebenswichtige Octopuscard kaufen, mit der man das komplette Nahverkehrssystem inklusive Fähren im gesamten Hongkonger Großraum nutzen kann. Die Karte ist hübsch bunt und wird durch Einzahlung von Bargeld aufgeladen, es ist so kinderleicht, wie ich es hier schreibe.




Vom Flughafen kann man dann mit dem Metrozug direkt in die Stadt fahren. Das ist die einzige Fahrt, die etwas teurer ist, alle anderen Routen sind äußerst günstig. Bevor man die Gates der verschiedenen Bahnen betreten kann, legt man die Octopuscard auf ein Lesegerät am Durchgang (wie beim Einsteigen in ein Flugzeug). Man kann dann auf dem jeweiligen Display ablesen, wie viel Guthaben noch auf der Karte ist. An jedem Seven Eleven Shop – und davon gibt es in Hongkong eine Menge, es ist eine Art Kiosk – kann man die Karte jederzeit wieder aufladen. Dazu einfach Bargeld und Karte abgeben und es funktioniert, auch bei Menschen, die hier erlaubterweise Chinesisch sprechen.


Das U-Bahnnetz ist denkbar simpel: Es gibt 4 Linien, die farblich markiert sind und unzählige Busse, die kreuz und quer fahren. Für uns hieß es aber zunächst zweimal umsteigen, um dann in unmittelbarer Nähe der Haltestelle ‚Prince Edward‘ in Mongkok unser Hotel zu beziehen, das sehr empfehlenswerte Metropark Hotel Mongkok in der Lai Chi Kok Road 22.


Da waren wir nun nach zwar langer Reisezeit, aber ohne Komplikationen im ‚duftenden Hafen‘ angelangt, ohne Verzögerungen, Doppelgleisbelegung, streikende Automaten und mit viel guter Laune und Neugierde auf eine neue Welt. Wie die sich dann zeigte, davon mehr im nächsten Blog.


Autorin: Anke von Skerst




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