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Führungs-ABC

Coaching

Definition

Der Kutscher, der den Coachee, den Reisenden, in der Kutsche begleitet, soll diesen auch an sein Ziel bringen. Dieses schöne Bild zeigt auch, dass das Ziel des Reisenden von den Ideen, Gedanken und Umständen des Kutschers vollkommen unabhängig ist, sondern dem zu Transportierenden gehört.

Ein guter Coach ist deshalb einer, der im Coachingprozess sein eigenes Denken und Fühlen in den Hintergrund stellt und durch Fragen das Innenleben des Klienten aktiviert. Darum geht es einzig und allein. Ein guter Coach gibt keine Ratschläge, sondern fördert die Lösungskompetenz zutage, die beim Coachee schon vorhanden ist, zu der er aber gerade keinen Zugang hat.

Gute Coachingfragen sind z. B. zirkulär, d. h. sie können immer wieder neu gestellt werden und kreisen um Problemstellungen, die sich verändern. So kann der Coach z. B. fragen: „Was genau stört dich an dieser Situation?“, „Wer ist außer dir betroffen?“ oder „Was wird sich verändern, wenn das Problem gelöst ist?“.

Im Coaching wird der Coach zur Projektionsfläche für Themen und Anliegen und fungiert als Ich- Stütze.

Wer die Gelegenheit hat, eine solche Unterstützung annehmen zu können, der hat es wirklich gut. Der kann sehr effektiv und schnell Klärungen erreichen durch wirksame Methoden eines professionellen und vertrauenswürdigen Kutschers und zeigt damit, dass er schon eine Problemlösekompetenz hat: sie zur rechten Zeit Hilfe holen zu können.

Autorin: Anke von Skerst
Management-Trainerin für Kommunikation und Führung

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