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Führungs-ABC

Entscheidungsfreude

Definition

Im ersten Moment ist man versucht, Entscheidungsfreude mit Durchsetzungsvermögen zu verwechseln. Der Unterschied liegt darin, dass es Menschen gibt, die wirklich Freude daran haben, Entscheidungen zu treffen und damit Verantwortung zu übernehmen. Das ist bei den Menschen mit Durchsetzungsvermögen nicht zwangsläufig so.

Die Freude am Entscheiden rührt daher, dass gerade viele Chefs ein Wohlgefühl daraus ziehen, etwas nach vorne zu bringen, umständliche Diskussionen abzukürzen, Zeichen zu setzen, ihre Zeichen.

Überflüssig zu erwähnen, dass Entscheidungsfreude direkt mit dem Treiber ‚Selbstwert‘ gekoppelt ist. Etwas entschieden zu haben erfüllt mit großer Befriedigung, wenn das daraus Folgende gelingt. Es sind die typischen Erfolgssucher, die sich auf Entscheidungen freuen und sie geradezu suchen. Die Misserfolgsmeider, wie dieser Typus in der Theorie der Leistungsmotivation von Atkinson et al. genannt wird, umgeht Entscheidungen lieber und stellt sich in die 2. Reihe.

Betrachtet man Schlüsselkompetenzen im Führungsverhalten, dann gehört Entscheidungsfreude sicherlich dazu, weil wir dann von Menschen sprechen, die gute Erfahrungen mit Verantwortungsübernahme gemacht haben.

Autorin: Anke von Skerst
Management-Trainerin für Kommunikation und Führung

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