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Führungs-ABC

Wie kann man als Führungskraft den Krankenstand senken?

Krankenstand senken

Der Krankenstand in einer Abteilung ist Indikator für Arbeitszufriedenheit und Motivation. Gesundheit kann man nicht anordnen. Wer krank ist, ist krank. Aber ob jemand wegen leichter Kopfschmerzen zuhause bleibt oder wegen Halskratzens den gelben Zettel anbringt, das hängt sehr wohl mit der Führungskraft zusammen.

Herzberg nennt in seiner Zweifaktorentheorie solche Einflüsse, die Krankheiten verhindern, Hygienefaktoren. Dazu zählen Rahmenbedingungen jeglicher Art. Das Einhalten von Pausen, Urlaub, Vermeidung von einem Übermaß an Überstunden sind Dinge, die der Chef überwiegend steuern kann.

Um dafür zu sorgen, dass Mitarbeiter auch mit leichtem Unwohlsein zur Arbeit kommen, braucht es aber Motivationsfaktoren wie Anerkennung, Verantwortung, Inhalte und Sinn. Hier kann der Vorgesetzte auch bei widrigen Hygienefaktoren eine großartige Führungskompetenz an den Tag legen und den Krankenstand niedrig halten.

Ein Projektteam hatte zur Aufgabe, eine bestimmte Frist einzuhalten, was bedeutete, auch an zwei Samstagen weiterzuarbeiten. Toll war das nicht. Die hervorragende Führungskraft aber hatte alles richtig gemacht: Rechtzeitig informiert (Erwartungsmanagement), den Sinn erklärt (weil wir dieses Projekt durchführen, kann der Kunde …weiterentwickeln), jedem Teammitglied seine Aufgabe und seine Wichtigkeit erläutert, einen Grillabend abgehalten und der Chef war selbst derjenige, der immer als Letzter den Gruppenraum verließ.

Keiner der Teammitglieder wurde krank, auch mit Erkältung fühlte sich jeder für jeden und das Ergebnis verantwortlich. So kann Führung funktionieren.

Autorin: Anke von Skerst
Management-Trainerin für Kommunikation und Führung

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