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Führungs-ABC

Kritikfähigkeit

Definition

Kritikfähigkeit muss für eine Führungskraft in zwei Richtungen funktionieren. Sie muss erstens konstruktiv kritisieren können, ohne die Person zu entwerten und zweitens Kritik annehmen können, um daraus zu lernen.

Beide Fähigkeiten gehören zusammen und es ist wohl leicht nachzuvollziehen, dass die Kritikannahme die schwerere Tugend ist. Auch dafür ist die Auseinandersetzung mit sich selbst wieder ausgesprochen wichtig und Teil der Ausbildung. Auszuhalten, dass man nicht perfekt ist, sollte nüchtern betrachtet nicht schwer sein. Im Alltag trifft eine negative Verurteilung oft auf eigene wunde Punkte, an die man nur ungern erinnert wird. Das auszuhalten und im weiteren Schritt daraus etwas Positives zu entwickeln, ist ein Muss für jede Führungskraft.

Gleichzeitig sollte sie es schaffen, nur Verhalten und nicht die Persönlichkeit des anderen zu beurteilen. Dazu eignet sich am besten das Sprechen aus dem Erwachsenen- Ich, zieht man die Transaktions- Analyse von Eric Berne heran. Spricht man hingegen aus dem Eltern- Ich mit Verallgemeinerungen und Giftwörtern, dann zeigt man selbst Überlegenheit und die Entwertung der anderen Person. Das führt meistens zu Reaktanz, d. h. zu Widerstand, der dann meistens in der Reduktion von Arbeitsleistung mündet.

Autorin: Anke von Skerst
Management-Trainerin für Kommunikation und Führung

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