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Führungs-ABC

Loyalität

Definition

Im Unterschied zu Treue und Folgsamkeit beschreibt Loyalität eher das Phänomen der Vernunft geleiteten Gemeinsamkeiten im Tun.

In der Praxis sieht Loyalität dann so aus, dass die mittlere Führungsebene Entscheidungen der Geschäftsleitungen sehr wohl verstehen und – wenn nicht – hinterfragen sollte, um sie dann an die Mitarbeiter an der Basis so weiterzugeben.

Hier ist die Aufgabe als Vermittler zu fungieren, der die Perspektive der jeweiligen Ebene annehmen und weitergeben kann. Das ist gelebte Loyalität.

So erlebt in einer bundesweiten Agentur, deren Marketingabteilung die ungewöhnlichsten Ideen und Maßnahmen produzierte, womit die Mitarbeiter in den Filialen so gar nichts anfangen konnten. Die Aufgabe der Vorgesetzten wäre gewesen, den Sinn hinter den Maßnahmen zu ermitteln, um ihn dann an die Basis weiterzugeben. Das ist nicht geschehen und es braucht nicht viel Fantasie um zu erkennen, dass viele der Aktionen Rohrkrepierer wurden.

Wenn ein Vorgesetzter in Entscheidungen der Geschäftsleitung oder anderer Abteilungen nicht sofort einen Sinn finden kann, so ist es eine Frage der Loyalität, zunächst einmal Vertrauen in die Expertise der Entscheider zu setzen und gleichzeitig Verständnis für die Ratlosigkeit der Mitarbeiter aufzubringen. Das ist Loyalität in beide Richtungen.

Autorin: Anke von Skerst
Management-Trainerin für Kommunikation und Führung

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