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Führungs-ABC

Mitarbeitergespräch

Definition

Wenn 50% der Arbeitszeit eines Vorgesetzten für Gespräche aufgewendet werden sollen, dann lohnt es sich auch, diese einmal genauer anzuschauen.

Da ist zum Beispiel das Jahresgespräch, das idealerweise einer Agenda folgt und Bewertungsskalen aufweist, die man mit Werten aus den Vorjahren vergleichen kann. Es sollte dennoch offene Fragen enthalten, mit denen man dem Mitarbeiter Erfahrungen und Einschätzungen entlocken kann. Eine Frage wie: „Was wünschen Sie sich von mir?“. oder „Was würden Sie an meiner Stelle anders machen?“ oder „Wie ist ein Arbeitstag, an dem Sie beschwingt und zufrieden nach Hause gehen?“ zeigen Interesse und öffnen Erlebenswelten, die einem womöglich sonst für immer verschlossen bleiben.

Weniger inhaltsreich, dafür aber verbindlich ist der Plausch auf dem Gang oder an der Kaffeemaschine. Dabei Stimmungen aufzufangen und zu hinterfragen ist wichtig und zeigt, dass der Chef den Angestellten tatsächlich wahr- und ernstnimmt.

Bleibt das Feedbackgespräch rein auf die Aufgabe bezogen, das Prozesse und Vorgehensweisen beleuchtet und eher sachlich gehalten werden sollte. Wenn dem Vorgesetzten aus den vielen Varianten eine gute Mischung gelingt, und dabei Herabwürdigungen und Sticheleien vermeiden kann, dann hat er wohlgetan.

Autorin: Anke von Skerst
Management-Trainerin für Kommunikation und Führung

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