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Führungs-ABC

Wie funktioniert Mitarbeitermotivation?

Mitarbeitermotivation steigern

Motivation ist Feedback. Ein Mitarbeiter sehnt sich unbewusst hauptsächlich danach, gesehen zu werden.

Natürlich gibt es auch Kollegen mit intrinsischer Motivation, die aus sich selbst heraus gute Leistungen abliefern wollen. Die im Team zu haben ist Gold wert. Die arbeiten, weil sie an der Sache und an Inhalten interessiert sind und nicht für ein Unternehmen, einen Chef oder ein Team. Leider sind diese ‚Intrinsiker‘ damit eher wechselbereit, wenn eine andere Aufgabe in einer anderen Organisation als spannender wahrgenommen wird.

Alle anderen Kollegen, und davon gibt es weitaus mehr, brauchen den Anreiz von außen. Und der sollte sozial sein, weil er etwas mit dem Selbstwert der Person zu tun hat. Der Selbstwert, der hungrig auf Anerkennung und Aufmerksamkeit wartet, ist der Anker für Mitarbeitermotivation.

Aus diesem Grund ist eine Rückmeldung des Chefs wie Balsam auf der Seele und ein Grund für weitere Anstrengung. So war die Aussage einer Empfangschefin im Hotel an ihren Nachtdienst eine wahre Motivationsspritze. Sie versicherte ihm glaubhaft, wie wichtig er für alle Abläufe am Empfang sei und damit wie unverzichtbar. So motiviert übernahm er in der Nacht noch Zusatzaufgaben und war so aufmerksam, dass manch nächtliche Übeltat vereitelt werden konnte.

Gleichzeitig dient auch der gute Zusammenhalt im Team als starke Motivationskraft. Der Plausch mit den Teamkollegen, das Gefühl der Zugehörigkeit durch eine zur Schau getragene Corporate Identity und das gemeinsame Feiern bei Firmenevents haben ähnlich anspornende Wirkung. Ich gehöre dazu, wir stehen zusammen, ich bin wichtig.

So weiß man aus Interviews, dass Soldaten nach dem Afghanistaneinsatz sehr darunter leiden, von ihrer Einheit getrennt zu sein. Schwärmerisch erzählen sie von dem, was sie gemeinsam durchgestanden haben, und was nur durch den Zusammenhalt möglich war.

Ein höheres Gehalt oder ein Bonus hingegen wirken nur kurzfristig motivierend und sorgen bei gleichzeitig fehlender Anerkennung vom Chef sogar eher für Demotivation.

Autorin: Anke von Skerst
Management-Trainerin für Kommunikation und Führung

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